1. Advent – und ich erzähle Euch eine Geschichte…

1. Advent

Silvesterauftritt aka Höllenritt vom Jahr 2016 ins Jahr 2017 – Garching(Alz)/Ingolstadt, Ingolstadt/Garching(Alz)

Über Silvester wurde ich mal wieder in einem Hotel in Ingolstadt engagiert.
Zuerst mit einigen Kontaktjonglage Shows indoor, dann – um ca. 0:30 Uhr nach einem Feuerwerk – mit einer kleinen Feuershow. Alles lief sehr gut an diesem Abend.

Eigentlich hatte mir das Hotel ein Zimmer zur Verfügung gestellt, ich hätte dort übernachten können.
Da allerdings meine Eltern alleine zuhause waren und es meiner Mutter zu der Zeit sehr sehr schlecht ging und meinem Vater wie immer (schlecht), sah ich mich verpflichtet noch in der Nacht nach Hause zu fahren damit ich wenigstens früh morgens wieder da sein und nach dem Rechten gucken könnte.
In dieser Nacht war es kalt.
Und im Wagen sehr viel Elektronik verbaut. Elektronik, die sich bei Minusgraden öfter mal hart tut noch richtig zu funktionieren.
Naja, nach ungefähr einer Stunde Autobahnfahrt entschied sich das Auto es einfach mal gemächlich ausrollen zu lassen…ich konnte kein Gas mehr geben!
Bleifuß oder zärtliches Antippen – nichts half mehr.
Also liess ich es notgedrungen ausrollen…ich kam gerade noch bei der nächsten Ausfahrt raus und blieb dann auf der Hälfte der Ausfahrt hängen. Noch etwas weiter rechts rangetuckert und zack – da lag ich nun.

Wie bereits erwähnt war es ziemlich kalt draußen. Ich traute mich nicht, den Motor abzustellen, denn dann würde dieser vielleicht nicht mehr anspringen und wer weiß wie kalt es im Auto werden würde nach einer, nach zwei oder sogar drei Stunden. Ich hatte zwar eine Jacke dabei, an den Beinen trug ich aber nur eine Leggins (das Beinkleid meiner Feuershow).
Wie gut, dass mein Handy funktionierte. Mit Strom und Guthaben aufgeladen konnte ich den ADAC (nicht den ADAC des Mittelalters wohlgemerkt, denn das wären ja Fatzwerk) anrufen.

Während der Wartezeit blieben mindestens 4 Leute stehen um zu fragen, ob bei mir alles okay ist. Über diese Hilfsbereitschaft freue ich mich noch heute. Soviel Zivilcourage hätte ich um ca. 3 Uhr morgens irgendwo an ner Landausfahrt nicht erwartet.
Der ADAC kam nach ca. 40 Minuten dann auch wirklich mit massivem Gerät um mich abzuschleppen. Er fragte, was denn passiert sei. Nach kurzer Erläuterung und Erwähnung dass so etwas bei diesem Auto schon einmal mal passiert sei (und dann wieder von alleine verschwand) schlug er mir vor, doch mal zu versuchen den Motor neu zu starten.
Und siehe da – der Wagen lief wieder wunderbar. Es hatte sich wohl nur etwas in der Elektronik aufgehängt.
Also war es wie bei einem Computer, den man ab und zu einfach mal hochfahren muss damit wieder alles klappt.

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